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Archiv 2009

Jahresabschluß

Donnerstag, 24. Dezember 2009
Lieber Musikfreunde,
auch in diesem Jahr möchten wir Sie wieder über unser Vereinsleben informieren und einige Höhepunkte des fast vergangenen Jahres 2009 Revue passieren lassen.
Leider verstarben seit Dezember 2008 unsere fördernden Mitglieder Tonis Ackerschott, Alfred Hagedorn, Käthe Halbe und Willi Tump. Wir werden ihrer in der Gestaltung der Christmette in Ehren gedenken.
Viele musikalische Auftritte wurden uns angeboten, wovon wir unser Frühlingskonzert, drei Schützenfeste (Neuenkleusheim, Hunswinkel, Rahrbach-Kruberg), das Stadtsängerfest, die Teilnahme am Kreisschützenfest in Schönau-Altenwenden sowie alle kirchlichen Feierlichkeiten zur Zufriedenheit unseres Publikums absolviert haben.
Auf das 25jährige Bestehen des Förderkreises konnten wir im vergangenen Jahr zurückblicken. 27 Förderer der ersten Stunde waren bei einem Dämmerschoppen unsere Gäste, mit denen wir nach den Ehrungen ein paar schöne Stunden in geselliger Runde erlebt haben. In diesem Jahr können erneut 13 Jubilare auf ihre 25jährige Mitgliedschaft zurückblicken. Hierüber werden wir noch separat berichten.
Auch die aktiven Musikfreunde brauchten eine Entspannung und haben nach dreijähriger Pause eine Reise nach Bingen am Rhein gebucht. In der dortigen Jugendherberge waren wir zu Gast und konnten mit Wanderungen, einer Rheinschifffahrt und dem Besuch des Weinfestes ein schönes Wochenende erleben.
Was wären wir ohne unsere Jungen Musikfreunde. Unter der Leitung von Ellen Stahlhacke und Lukas Lütticke haben Sie 11 Auftritte absolviert. Aber auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz. Ein Dank an die Eltern für die Unterstützung bei unserer Jugendarbeit.
Zurzeit sind 34 Mädchen und Jungen im Nachwuchsorchester und weitere fünf in der Ausbildung. Wer bei uns mitmachen möchte ist jederzeit zur Schnupperprobe (jeden Dienstag) herzlichst eingeladen. Schauen Sie doch auch mal im Internet unter www.musikfreunde-schreibershof.de.
Wir bedanken uns für die Unterstützung und wünschen frohe Weihnachten und ein gesundes Jahr 2010.

Mit freundlichen Grüßen

Musikfreunde Schreibershof e.V.
Friedel Lütticke, 1. Vorsitzender

"Via Nova" mit Verstärkung

Freitag, 27. November 2009
aus: Westfalenpost

Schreibershof. Eine abwechslungsreiche Einstimmung auf den Advent will der gemischte Chor "Via Nova" den Besuchern am ersten Adventssonntag, 29. November, um 17 Uhr in der St. Laurentiuskirche in Schreibershof bieten.
Den Chor "Via Nova" mit seinem Chorleiter Dieter Ohm freut es besonders, dass er die Sopranistin Anke Strugalla für das Konzert hat gewinnen können. Sie wird am Klavier begleitet von Peter Hoberg.
Aber auch die Musikfreunde Schreibershof mit ihrem Dirigenten Rainer Wolniczak beteiligen sich mit einem Blechbläser- und einem Klarinettenensemble sowie Solisten an dem Konzert. Geboten wird ein Streifzug durch die musikalische Geschichte - von traditionellen weihnachtlichen Liedern bis hin zu modernen, besinnlichen Stücken aus der Gegenwart. Meditative Texte, vorgetragen von Pfarrer Markus Leber, runden das Programm ab.
Sopranistin Anke Strugalla wird neben dem "Ave Maria" (Bach/Gounod) und dem "Ave Verum" von Mozart gemeinsam mit dem Chor den "Hirtengesang" von Herbeck vortragen.
Unterstützt wird "Via Nova" bei den Liedern "Die Rose" und "Ein Stern strahlt" von Sarah Wigger auf der Querflöte. Auch die Konzertbesucher werden mit adventlichen Liedern eingebunden, begleitet von Rüdiger Lütticke an der Orgel. Beenden werden das Konzert Blechbläser und Chor gemeinsam mit den Stücken "Tochter Zion" und "Herbei, o ihr Gläubigen".
Der Eintritt ist frei, es wird lediglich um eine Türkollekte zu Gunsten der Renovierung der St. Laurentiuskirche gebeten. Im Anschluss haben die Konzertbesucher die Möglichkeit, bei einem kleinen Umtrunk und Imbiss im Pfarrheim zu verweilen.

25 Jahre Förderkreis

Sonntag, 21. Juni 2009
Zum erstem mal in ihrer Vereinsgeschichte konnten die Musikfreunde Schreibershof langjährige fördernde Mitglieder auszeichnen.
Im Jahr 1984 wurde der Förderkreis der Musikfreunde Schreibershof gegründet. Ziel des Förderkreises war und ist es, die finanzielle Ausstattung des Vereins zu stärken. Schließlich stellen die Jugendarbeit, Instrumenten- und Notenbeschaffung, Uniformen und vieles mehr eine erhebliche finanzielle Belastung für einen Verein dar, der weitestgehend ohne öffentliche Fördermittel auskommen muss. Aber auch die Verbindung zwischen den Musikfreunden und der Bevölkerung soll über den Förderkreis gefördert und der Kreis der Musikliebhaber erweitert werden.
Nunmehr konnten 27 der Gründungsmitglieder auf ihre 25jährige Mitgliedschaft im Förderkreis zurückblicken. Namentlich sind dies: Karl-Heinz Altwicker, Franz-Josef Bieker, Bernd Breuer, Theo Bröcher, Walter Brüggemann, Gerhard Fernholz, Heinz-Günter Fernholz, Georg Grütz, Heinz Halbe, Paul-Michael Heller, Hugo Heuel, Gerhard Krei, Alfons Kreis, Hermann Lütticke, Werner Ottersbach, Hubert Rath, Rudolf Saggel, Erhard Schröder, Karl-Heinz Schürholz, Alfred Siewer, Erich Siewer, Klaus-Dieter Siewer, Rolf Thielmann, Peter Vogler, Peter Wigger und Gerhard Zeppenfeld.
Als äußeres Zeichen der Anerkennung erhielten die Jubilare die Ehrennadel in Silber für 25jährige fördernde Mitgliedschaft der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände. Die Übergabe der Ehrennadeln erfolgte im Rahmen eines gemütlichen Beisammenseins.
Neue Mitglieder im Förderkreis sind jederzeit herzlich willkommen. Auskünfte erteilen alle Musikfreunde. Weitere Informationen über die Musikfreunde Schreibershof finden Sie auch im Internet unter www.musikfreunde-schreibershof.de.

Schreibershofer landeten konzertanten Volltreffer

Dienstag, 5. Mai 2009
aus: Westfalenpost

Schreibershof. (nivo) Ein Blasmusikkonzert, bei dem so erfrischend mitgesungen wird, wie jetzt bei den Musikfreunden Schreibershof in der Listerhalle in Hunswinkel, gibt es nicht alle Tage.
Bei der zweiten Zugabe nach einem fulminanten Konzert: "Am wunderschönen Rhein" durften sich die etwa 50 Musikerinnen und Musiker an einem Chor erfreuen, der in der Anzahl der Sänger und der erfrischenden Art zu singen seinesgleichen sucht.
Die gute Stimmung ließen Dirigent Rainer Wolniczak und "sein" Orchester nicht einfach so verklingen. Die Musiker nutzten die Gunst der Stunde und legten noch eins oben drauf: den "Schreibeshofer Schützenmarsch", den fast alle der 350 bis 400 Besucher kräftig mitsangen. Das Werk komponierte Wolniczak 1999 zum 100jährigen Jubiläum des Schützenvereins. Seitdem hat das Stück Kultstatus und bringt die Halle oder das Zelt stets zum Kochen.
Diese geniale Stimmung hatte sich das Orchester verdient und genoss den frenetischen Beifall.
Die Muskfreunde hatten sich für ihr Frühlingskonzert das Motto "In 80 Minuten um die Welt" ausgesucht. Mit dem Walzer "Hereinspaziert" aus der Oper "Der Schatzmeister" begann die Reise in Österreich. Klangvoll und wunderbar anzuhören beschrieben die Musiker mit dem portugiesischen Marsch "O Vitinho" die Kirschblüte. Als vorletztes Stück vor der Pause kam der "Ägyptische Marsch" zum Vortrag. Eigentlich als Konzertstück komponiert erinnert nur das Tempo an einen Marsch. Während in dem Werk die Karawane mit viel Getöse vorbeizieht, dachten die Musiker an diesem Abend noch gar nicht ans Aufhören, sondern verabschiedeten sich nach dem Russischen Zigeunerlied lediglich in eine kurze Verschnaufpause.
Während im ersten Teil viel Unbekanntes für einen gelungenen musikalischen Start in den Mai sorgte, standen im zweiten Teil einige Klassiker auf dem Programm. Bekannt und beliebt wurde der Reigen mit dem Florentiner Marsch fortgesetzt. Weit weg über den großen Teich wagten sich die Musikfreunde nach New York. In der gleichnamigen Ouvertüre beschrieb das Orchester das Leben in der amerikanischen Großstadt. Klasse, wie die Rushhour mit "hupenden" Tönen untermalt wurde und ein wunderbarer Choral die St. Patricks Kathedrale zur Geltung brachte.
Einen wahren Beifallssturm gab es nach dem Deep Purple Medley, dass von Sebastian Heuel grandios an der E-Gitarre untermalt wurde.
Ganz am Anfang kam der Nachwuchs zum Zuge. Ellen Stahlhacke hatte mit den jüngsten Musikern drei tolle Stücke ausgewählt. Die Jungen Musikfreunde erfreuten die Gäste mit "Hello, Mr Sousa", "High School Musical 3" und "Spider Rag" mit viel Enthusiasmus und Rhythmusgefühl. Bei letztgenanntem Stück zeigte Julius Renkel seine solistischen Qualitäten am Saxophon.
"Schreibershof.music" spielt anschließend zum Tanz in den Mai auf.

Musikalische Reise rund um den Globus

Samstag, 2. Mai 2009
aus: Westfälische Rundschau

Schreibershof. (eng) In 80 Tagen um die Welt: Wer kennt sie nicht, die fantastische Geschichte von Jules Verne, in der Phileas Fogg mit seinem Diener Passepartout aufgrund einer Wette in 80 Tagen um die Welt reist. Die Musikfreunde Schreibershof haben sich von den Abenteuern inspirieren lassen.
In ihrem traditionellen Frühjahrskonzert in der Listerhalle in Hunswinkel unternahmen sie eine musikalische Reise rund um den Globus.
Eröffnet wurde das Konzert von den „Jungen Musikfreunden” Schreibershof unter der Leitung von Ellen Stahlhacke. Mit „Hello Mr. Sousa" von Thorsten Reinau, „Senior Year" aus „High School Musical” sowie einem Solo für Alt-Saxophon, vorgetragen von Julius Renkel, überzeugten die jungen Musiker ihre Zuhörer in der voll besetzten Halle.
Die musikalische Reise des Hauptorchesters unter der Leitung von Rainer Wolniczak führte zunächst nach Wien mit einem Walzer aus der Operette „Der Schatzmeister" von Carl M. Ziehrer. Im flotten Marschtempo ging es weiter nach Portugal, und von dort direkt nach Japan. Weitere Stationen waren Ägypten, Russland, Italien, die Weltstadt New York, Mittelamerika und Skandinavien. Die Schreibershofer Musikfreunde hatten ein reichhaltiges Potpourri internationaler Künstler unterschiedlicher Genre zusammengestellt und boten mit ihrem hervorragenden Können konzertanten Hochgenuss.
Im Anschluss an das Konzert tanzten die Musiker, Freunde und Fans zu den Klängen von „Schreibershof-music" in den Mai. Um Mitternacht stimmten alle gemeinsam mit den Bläsern das Lied „Der Mai ist gekommen" von Emanuel Geibel an, in dem es in den Schlusszeilen heißt: „Und bist du doch so schön, du weite, weite Welt".

Frühlingskonzert mit "Tanz in den Mai"

Donnerstag, 30. April 2009
Musikalische Reise um die Erde in 80 Minuten.

1870 unternahm der Amerikaner George Francis Train jene Reise, die er bis zu seinem Lebensende noch drei weitere Male unternahm. Eine Reise in 80 Tagen um die Welt. Frei nach der Reise beruht der Roman „In 80 Tagen um die Welt“ von Jules Verne, der 1873 veröffentlicht wurde. In diesem Roman bricht der britische Gentleman Phileas Fogg mit seinem Diener Passepartout aufgrund einer Wette in seinem Herrenclub zu einer Reise um die Welt in 80 Tagen auf und erlebt turbulente Abenteuer. Fogg gerät unter Verdacht, ein Bankräuber zu sein, und so kommt es, dass sich der Detektiv Wilbur Fix an seine Fersen heftet. Die Reise beginnt im Reform Club in London und führt über Ägypten nach Indien, wo Fogg die schöne Aouda kennenlernt, die er und Passepartout vor dem Flammentod retten, und von dort weiter nach Hong Kong. Nach einem Halt in Japan und der Durchquerung der USA trifft Phileas Fogg schließlich in Irland ein und gelangt von dort nach London zurück.
Eine ähnlich spannende (musikalische) Geschichte erzählen die Musikfreunde Schreibershof auf ihrem traditionellen Frühjahrskonzert am 30. April 2009 in der Listerhalle Hunswinkel. Ab 19:00 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr) stimmen die Jungen Musikfreunde unter der Leitung von Ellen Stahlhacke auf einen abwechslungsreichen, musikalischen Abend ein. Dem folgend nehmen die „Großen Musiker“ die Zuhörer mit auf eine aufregende Reise – eine Reise in 80 Minuten um den Globus.
Unter der Leitung des Dirigenten Rainer Wolniczak starten die Musiker in Wien ihre Tour mit einem Walzer, um dann als erste Station Portugal anzusteuern. Im beschwingten Marschtempo geht es von dort aus direkt weiter in das ferne Japan. Die Musik und ein wenig Phantasie entführen die Konzertbesucher gedanklich in die verschiedensten Welten. So steuern sie auch unter anderem die Großstadt New York und das nordische Land Schweden an. Wer gern sein Fernweh stillen, oder einfach ein abwechslungsreiches Konzert erleben möchte, sollte sich dieses Datum fett im Kalender anstreichen und diese Veranstaltung besuchen.
Im Anschluss an das Konzert können die Gäste an alt bekannter Weise zu den Klängen von Schreibershof.music in den Mai tanzen. Für das leibliche Wohl ist wie immer bestens gesorgt.
Eintrittspreise zum Preis von € 7,00 sind an der Abendkasse sowie bei den Vorstandsmitgliedern erhältlich. Jugendliche bis 16 Jahren erhalten freien Eintritt. Ebenso ist der Eintritt zum Tanz frei.

Mitgliederversammlung

Samstag, 24. Januar 2009
Ein neues musikalisches Jahr hat begonnen. Damit stehen die Musikfreunde Schreibershof vor neuen Aufgaben und Herausforderungen. Um einen Rückblick auf das vergangene Jahr und einen Ausblick auf 2009 zu werfen, trafen sich die Musiker zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung im Pfarrheim in Schreibershof.
Zu Beginn der Versammlung gedachte man den verstorbenen, fördernden Mitgliedern Gerd Bochen, Martin Heuel, Bernhard Schröder und Otto Steveling.
Es folgten einige Dankesworte des 1. Vorsitzenden Friedel Lütticke unter anderem an den Dirigenten Rainer Wolniczak, der es immer wieder schafft rund 50 Musiker zu motivieren und aus den unterschiedlichsten Charakteren eine Gesamteinheit zu formen. Ebenfalls dankte er Ellen Stahlhacke und Anne Wigger, die als Dirigentin, bzw. Jugendsprecherin dafür sorgen, dass auch die Jüngsten Spaß an der Musik haben. Ein weiterer Bestandteil der Musikfreunde Schreibershof ist die Tanzband Schreibershof.music, die mit der Flötistin Kathrin Grünewald, eine neue Sängerin gefunden haben. Auch hierhin ging ein großes Dankeschön, für die vielen Einsätze bei den Schützenfesten und anderen Musikereignissen.
Der Verein ist froh und stolz, eine eigene Tanzmusik von diesem Format stellen zu können. Nicht zu vergessen ist, dass neben den Auftritten auch immer noch Freizeit für Proben einzuplanen ist. Weiterhin freut Friedel Lütticke sich, dass es dem Verein in der Vergangenheit gelungen ist, auch Mitglieder über die Grenzen hinaus zu gewinnen und zu begeistern. So reisen einige beispielsweise aus Meinerzhagen, Valbert und Heggen an.
Das eine so umfangreiche und gut funktionierende Vereinsarbeit nicht von selber kommt ist auch selbstverständlich. Und so beendete der Vorsitzende seine Einleitungsworte mit dem Dank an seine Vorstandskollegen und übergab das Wort an Rüdiger Lütticke.
Im nun folgenden Geschäftsbericht ging er unter anderem auf die vielen Vereinsaktivitäten im Jahr 2008 ein, in denen sich die Vielschichtigkeit des Vereins widerspiegelt. So zählt die Schreibershofer Musik Unterhaltungsveranstaltungen wie das Sportfest oder den Sebastianstag genauso zu ihrem Repertoire wie auch große Konzerte, zum Beispiel ihr jährliches Frühlingskonzert oder das in 2008 erstmalig durchgeführte Adventskonzert oder zahlreiche Schützenfeste in der Region. Aber auch bei dörflichen und kirchlichen Veranstaltungen sind sie stets dabei. So leisten Sie ihren Beitrag zum Osterfeuer, dem Martinszug, Volkstrauertag oder zur Erstkommunion. Ebenfalls ein fester Termin im Kalender der Musiker ist der Tradition nach der Sendschotter Umgang, bei dem immer wieder eine Vielzahl der Musiker teilnimmt. Und dabei spielt das Alter keine Rolle.
Den Musikfreunden Schreibershof gelingt der Spagat zwischen Tradition und Moderne mühelos, nicht zuletzt durch die sehr gemischte Altersstruktur im Verein. Der Altersdurchschnitt der Mitglieder, 75 im Stamm-, 13 im Nachwuchsorchester sowie 8 Schüler, liegt derzeit bei 27 Jahren. Wobei hier die Spanne zwischen 10 und über 60 Jahren liegt. Das ein gesunder Verein starke Wurzeln aus erfahrenen Mitgliedern braucht, ist selbstverständlich. Aber ebenso selbstverständlich ist in Schreibershof auch, dass eine starke und aktive Nachwuchsarbeit unabdingbar ist.
So sorgen Ellen Stahlhacke, Anne Wigger, Juliane Venhaus und Klaus-Michael Becker dafür, dass die Jungen Musikfreunde Schreibershof das Musizieren ebenso gern und erfolgreich machen, wie die „Großen“. So hatten sie in 2008 ca. 30 Proben und 10 Auftritte, auf denen sie beweisen konnten, dass sie dem Stammorchester in nichts nachstehen.
Das der Verein seit jeher eine gute Nachwuchsarbeit leistet zeigte sich auch in den Jubilarehrungen: Anne Wigger erhielt für 10 Jahre Vereinszugehörigkeit die Urkunde des Volksmusikerbund sowie die Anstecknadel in Bronze. Ihre musikalische Karriere begann seinerzeit auch im Nachwuchsorchester. Dass sie mit Leib und Seele dazu gehört, zeigt sich auch in ihrer Arbeit als Jugendsprecherin.
Aber auch vor 30 Jahren war der Verein bereits für Jugendliche ein Anlaufpunkt. 1978 trat ein 3er-Team in die Musik ein. Heinz-Georg Halbe, Christian Grütz und Volkmar Ottersbach erhielten damals zusammen Klarinettenunterricht bei Jochen Lütticke (der selbstverständlich auch immer noch aktives Vereinsmitglied ist).
Jeder der drei hat auf seine Weise die Musikfreunde gefördert und unterstützt. Volkmar und Heinz-Georg waren 11 Jahre Teil der Tanzmusik Schreibers Hofkapelle und Christian ist seit 11 Jahre 2. Vorsitzender. Für diese Vereinszugehörigkeit erhielten die drei die Ehrennadel in Gold des Volksmusikerbundes mit Urkunden. Christian Grütz erhielt darüber hinaus für seine vorbildliche Tätigkeit zur Förderung der Musik von der Bundesvereinigung dt. Musikerverbände die Verdienstmedaille in Bronze.
Weiterhin erhielt Stefan Bieker für seine 35-jähriges aktives musizieren eine Urkunde.
Und auch Alfons Fernholz konnte sich freuen. Als er 1969 mit gerade mal 16 Jahren das Horn spielen erlernte und den Musikfreunden Schreibershof beitrat, hat er sicher nicht daran gedacht, irgendwann einmal die Ehrennadel in Gold mit der Landesurkunde des Volksmusikerbundes für 40 Jahre aktiver Vereinszugehörigkeit überreicht zu bekommen. Auch am Beispiel Alfons Fernholz lässt sich das Konzept Nachwuchsförderung der Musikfreunde Schreibershof ablesen. In jungen Jahren bereits beigetreten und immer aktiv am Vereinsleben teilgenommen, in seinem Fall 6 Jahre als Jugendsprecher sowie als Getränke- und Uniformwart, steht einer langen Vereinszugehörigkeit nichts im Wege.
Bleibt zum Schluss noch zu Erwähnen, dass neben den aktiven Musikern auch der Förderkreis, der 1984, also vor 25 Jahren gegründet wurde, und somit jedes vereinzelte Mitglied, egal ob passiv oder aktiv, zum großen Erfolg dieses Orchesters beiträgt.

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